Unser neues Mitglied Alpakable im Interview

Mitten im Zürcher Oberland, auf einem ehemaligen Bauernhof, betreibt Alpakable mit vier Alpakas ein traditionelles Handwerk – die Verarbeitung von Rohwolle.

Gemeinsam mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen stellt Alpakable Produkte mit Alpakawolle her. Durch die Zusammenarbeit und den Verkauf dieser Produkte verbessert sich die soziale und finanzielle Situation der TeilnehmerInnen.

CooperativeSuisse heisst Alpakable als neues Mitglied herzlich willkommen und freut sich über den Austausch im Netzwerk.

Interview mit Monika Büchel, Geschäftsleiterin bei Alpakable

Welche gesellschaftliche Wirkung will Alpakable erzielen und wo sehen Sie das Unternehmen diesbezüglich in 5 Jahren?

Wir möchten unabhängig und unbürokratisch für Menschen in schwierigen Lebenssituationen ein Angebot der Teilnahme und des Mitwirkens schaffen. Das Angebot ist niederschwellig und niemand wird ausgeschlossen.

Welche Potenziale sehen Sie im wirkungsorientierten / sozialen Unternehmertum?

Mehr Unabhängigkeit von Institutionen und mehr Solidarität untereinander. Durch die Möglichkeit der Mitwirkung wird die Gefahr des Ausschlusses aus der Gesellschaft verringert.

Worin bestehen für ein gesellschaftlich und wirkungsorientiertes orientiertes Unternehmen wie Alpakable Herausforderungen?

Die Herausforderung besteht darin, die Menschen zu motivieren, in Nachhaltigkeit in jeder Form zu investieren. Sei es Umwelt, Gesellschaft oder Produktion.